Wirtschaftsgipfel: RDA fordert Verlängerung bisheriger KUG-Regelung und weitere Hilfen für Mischbetriebe

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Auf dem heutigen Wirtschaftsgipfel, zu dem Bundesminister Peter Altmaier die Vertreter der 40 wichtigsten Wirtschaftsverbände eingeladen hatte, forderte RDA Präsident Benedikt Esser unter anderem die Verlängerung der bisherigen Kurzarbeitergeldregelung bis zum Jahresende.

Zur Begründung führte der RDA Präsident aus, dass ein Ende der Coronapandemie und damit ein Wiederanlauf der Bus- und Gruppentouristik derzeit nicht absehbar seien. „Eine Mehrbelastung der Unternehmen durch die hälftige Übernahme der Sozialversicherungsbeiträge ab 01. Juli ist wirtschaftlich schlicht nicht darstellbar und führt nur zu weiteren Personalentlassungen“, so Esser weiter.

Um dies zu vermeiden und die betrieblichen Strukturen weitestgehend zu erhalten, sei es wichtig, die bisherige Kurzarbeitergeldregelung mit einer 100%igen Übernahme der Sozialversicherungsbeiträge bis zum 31.12.2021 zu verlängern.

Zudem forderte der RDA Präsident den Zugang zu weiteren Hilfen für Mischbetriebe. Diese würden oftmals durch das Raster fallen und die außerordentlichen pandemiebedingten Belastungen alleine tragen.

„Wir brauchen eine praktikable Regelung für Mischbetriebe, um auch diesen zusätzliche Hilfen und Perspektiven geben zu können. Es ist ungerecht, nur denen zu helfen, die in Summe besonders betroffen sind und die anderen mit ihren Nöten allein zu lassen. Alle Busreiseveranstalter, auch als Teil eines Mischbetriebes, sind von den Busreiseverboten betroffen, also müssen auch alle angemessen entschädigt werden“, forderte der RDA Präsident.

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