In diesem positiven Gesamtbild setzt der Reisebus ein starkes Zeichen. Busreisen zeigen weiterhin eine stabile Entwicklung und verzeichnen ein leichtes Wachstum. Bei den Urlaubsreisen ab fünf Tagen lag der Marktanteil des Reisebusses 2025 bei 4,9 %, nach 4,8 % im Jahr 2024. Umgerechnet entspricht das rund 3,32 Millionen Busurlaubsreisen, nach 3,28 Millionen im Vorjahr, das ist ein Plus von 40.000 Busurlaubsreisen. Während sich bei anderen Verkehrsmitteln Verschiebungen zeigen, hält der Reisebus damit souverän seine Position als komfortables, klimaschonendes und sicheres Reiseverkehrsmittel.
Urlaubsmotive 2026: Busreisen passen besonders gut ins Zeitbild
Die Reiseanalyse verdeutlicht, was Urlauberinnen und Urlauber antreibt und damit auch, warum Busreisen gut zur aktuellen Nachfrage passen. Zu den wichtigsten Urlaubsmotiven zählen Entspannung (56 %), sich verwöhnen lassen (55 %) und Natur erleben (52 %). Der Reisebus unterstützt genau diese Bedürfnisse. Urlaub kann ab der ersten Minute beginnen, ohne Umsteigestress, ohne Parkplatzsuche und mit dem guten Gefühl, klimaschonend unterwegs zu sein.
„Die aktuellen Zahlen bestätigen, dass der Reisebus für viele Urlauberinnen und Urlauber ein echtes Wohlfühlprodukt ist“, sagt Benedikt Esser, Präsident des RDA. „Wenn die Reiselust so groß ist und gleichzeitig bei vielen das konkrete Ziel noch fehlt, kann die organisierte Busreise besonders punkten. Denn sie bietet Komfort, nachhaltige Mobilität, Erlebnisse und Erholung aus einer Hand.“
Hintergrund: Reiseanalyse 2026
Die Reiseanalyse wird seit über 50 Jahren jährlich erhoben und gilt als eine der detailliertesten Untersuchungen zur deutschen Urlaubsreisenachfrage. Grundlage sind bevölkerungsrepräsentative Befragungen, persönlich und online, mit insgesamt mehr als 12.000 Befragten pro Jahr. Bei den hier verwendeten Daten handelt es sich um erste ausgewählte Ergebnisse. Abweichungen zu späteren Endergebnissen sind möglich.
Quelle: Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen e. V. (FUR): Reiseanalyse 2026, erste ausgewählte Ergebnisse (Kiel, 2026).