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06.05.2020

RDA fordert Zuschüsse und klaren Fahrplan für Wiederanlauf

Benedikt Esser, Präsident RDA Internationaler Bustouristik Verband e.V. © RDA

Der RDA kritisiert die heutigen Beschlüsse der Telefonschaltkonferenz mit der Bundeskanzlerin und den Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten der Länder und bedauert, dass der Reisebus keine gesonderte Erwähnung findet und es den Ländern überlassen bleibt, Konzepte für den Wiederanlauf der Bustouristik zu entwickeln.

RDA Präsident Benedikt Esser: „Das ist vollkommen unzureichend. Wir fordern zeitnah eine Nachbesserung durch Vorlage eines einheitlichen transparenten Öffnungsfahrplans für die Bus- und Gruppentouristik zumindest innerhalb Deutschlands. Das derzeitige bundesweite Verbot von Reisebusreisen führt zu einem branchenweiten Betriebsstillstand, der die Existenz der Betriebe und Arbeitsplätze in höchstem Maß gefährdet. Insolvenzen, Liquidationen und Betriebsaufgaben finden bereits täglich statt.“

Der RDA konkretisierte bereits gestern in Brandschreiben an sämtliche Bundestagsabgeordnete seine Forderung nach fahrzeugbasierten Beihilfen in Form nicht rückzahlbarer Zuschüsse und quantifizierte den notwendigen Beihilferahmen bis Anfang 2021 auf mindestens rund € 700 Mio.

Weiterhin forderte der RDA mit Blick auf die konstant niedrigen Ansteckungszahlen, den 3.441 Omnibusunternehmen im Gelegenheitsverkehr umgehend einen transparenten und nachvollziehbaren Fahrplan zum Wiederanlauf der Bus- und Gruppentouristik innerhalb Deutschlands zu eröffnen.

„Wir brauchen jetzt sehr dringend fahrzeugbasierte Beihilfen in Form nicht rückzahlbarer Zuschüsse, da die monatlich anfallenden Fahrzeugkosten ohne Einnahmen nicht weiter bezahlt werden können und so unausweichlich so gut wie jeden Betrieb in die Insolvenz führen werden. Außerdem gibt es keinen Grund, bei den aktuell konstant niedrigen Ansteckungszahlen und den explizit beschlossenen Öffnungen von Hotels, Einzelhandel und Gastronomiebetrieben Busreisen innerhalb Deutschlands weiterhin zu verbieten“, so RDA Präsident Benedikt Esser.

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Tel.: +49 (0)221 912772-0
Fax: +49 (0)221 912772-27
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