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17.09.2018

Neuer „Bus-Report“ des VdTÜV: Mit dem Bus am sichersten unterwegs

Laut TÜV-Verband sind Busse die sichersten Straßenverkehrsmittel. Darauf weist der „Bus-Report“ hin, den der Verband der TÜV (VdTÜV) nach drei Jahren nun zum ersten Mal wieder erstellt hat. Der Bericht wertete die Ergebnisse von ca. 50.000 Hauptuntersuchungen der Jahre 2016 und 2017 aus.

Johannes Hübner, Sicherheitsbeauftragter des RDA und Koordinator der Sicherheitsinitiative RDA-Bus-Intervent (RBI), kann die hohe Sicherheit einer Busreise nur bestätigen: „Der RDA fördert die Sicherheit in Reisebussen durch permanente Schulungsangebote (RDA Bus-Pilot), die wir mit der TÜV Rheinland Akademie gemeinsam durchführen, außerdem durch Checklisten für Unternehmen und Reisebusfahrer. Aber generell möchte ich betonen, dass der Reisebus das sicherste Straßenverkehrsmittel ist, der eine geringe Fallzahl von Unfällen aufweist. Wenn aber etwas geschieht, betrifft dies meist viele Fahrgäste, deshalb werden unsere Sicherheitsbemühungen nie nachlassen.“
Laut Bus-Report wurden in den vergangenen zwei Jahren pro einer Milliarde Personenkilometern 0,17 Reisende bei Busunfällen getötet. Bei Pkw-Fahrern liegt dieser Kennwert mit 2,12 deutlich höher. Dabei liegt die durchschnittliche Laufleistung von „Kraftomnibussen“ in Deutschland immerhin bei 57.000 Kilometern.

Benedikt Esser, RDA-Präsident, ergänzt: „Wir freuen uns sehr über diese guten Ergebnisse. Sie spiegeln die stetigen Anstrengungen der Busunternehmen zum Thema Sicherheit wider. Sollte dennoch einmal etwas passieren: Das für unsere Mitglieder entwickelte RBI umfasst ein 24h-Unfall- und Sicherheits-Monitoring der gesamten Bustouristik, um qualifizierte Informationen zu Unfällen mit Reisebussen zu sammeln, auszuwerten und für erste Hilfsmaßnahmen zu bündeln. Johannes Hübner hat hier, als gefragter Experte zu Unfällen mit Busbeteiligung, in der Vergangenheit sachlich korrekt in Interviews und Pressekonferenzen Stellung bezogen und so, oft aus der Erfahrung heraus, die richtigen Schlüsse gezogen und so dauerhaft Schaden von der Branche abgewehrt.“

Der TÜV weist auch noch einmal darauf hin, dass, abgesehen von Flugzeugen, kein anderes Verkehrsmittel so engmaschig überwacht wird wie der Omnibus. Anders als Pkw müssen Busse zwölf Monate nach der Zulassung zur ersten Hauptuntersuchung. In den ersten drei Betriebsjahren kommt dann noch eine regelmäßige Sicherheitsprüfung hinzu.

Weiterbildung für Reisebusfahrer im Sinne des BKrFQG
Bussicherheit durch versierte „Bus-Piloten“ bieten die regelmäßig stattfindenden Weiterbildungsseminare „Bus-Pilot“ der TÜV Rheinland Akademie und des RDA gemäß Berufskraftfahrer-Qualifikations-Gesetz (BKrFQG). Der Schwerpunkt des praxisorientierten, eintägigen Seminars liegt in der Fokussierung auf reisebusspezifische Themen.

Besonders wichtig sind auch die Anleitung zum richtigen Verhalten in der Krise sowie der professionelle Umgang in Extremsituationen. Ferner werden die Optimierung des Verhaltens im Reisebusverkehr und ein serviceorientierter Umgang mit den Fahrgästen erläutert.

Die praxiserfahrenen Trainer der TÜV Rheinland Akademie und der „Bus-Pilot“-Schulungen haben zudem einen besonderen Zugang auf Augenhöhe zu den Seminarteilnehmern. Das zeigt sich regelmäßig auch im regen Austausch der Teilnehmer mit den Referenten. Die aktuellen Praxisbeispiele, sowohl der Referenten als auch der Teilnehmer, sind das Salz in der Suppe dieses Seminars.

Kontakt

Annette Heinemann
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RDA-Pressesprecher
Dieter Gauf

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