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29.04.2019

Eurotunnel feiert sein 25-jähriges Bestehen und ist bereit für den Brexit

Das 25-jährige Bestehen der Eurotunnel Le Shuttle-Services im Mai 2019 und der sich am Horizont abzeichnende Brexit lassen 2019 zu einem denkwürdigen Jahr werden, so der Verkaufsleiter Bustouristik von Eurotunnel, Joël Fauquette. Die Muttergesellschaft GETLINK hat die letzten zweieinhalb Jahre vor dem Eintreten des Brexit damit verbracht, Kontigente zu planen, um Wege zu finden, wie Kunden weiterhin so schnell und reibungslos wie möglich durch den Kanaltunnel reisen können. Das einzig echte Problem, das aufgetaucht ist, ist der Grad an Grenzkontrollen, auf denen die Regierungen von Großbritannien und der EU-Staaten bestehen, wenn der Brexit eintritt.

Am Donnerstag, den 4. April 2019, übergab Eurotunnel offiziell für Zoll-, Veterinär- und Pflanzengesundheits-Kontrollen bestimmte Gebäude an die französischen Behörden, die von Fabien Sudry, dem Präfekten der Region Pas-de-Calais vertreten wurden.

Das Douane-SIVEP-Kontrollzentrum wird rund um die Uhr von Behördenmitarbeitern des Landwirtschaftsministeriums und Zollbeamten besetzt sein. Es bietet 9 Entladedocks, einen Kühllagerbereich, 100 Parkplätze für LKWs, die auf die Hygiene- und Pflanzengesundheitskontrolle warten, und 1.000 Quadratmeter Büroräume für verschiedene Grenzdienste sowie für Mitarbeiter von Eurotunnel. Darüber hinaus hat Eurotunnel zwei Bushallen und zwei Gebäude mit Bereichen zur Mehrwertsteuerrückerstattung geschaffen, und neue elektronische Tore mit Gesichtserkennung in der Bushalle ihrer Bestimmung übergeben, die derzeit von den Behörden offiziell abgenommen und die Kontrollen der französischen Polizei beschleunigen werden.

John Keefe, Director of Public Affairs bei GETLINK, erklärt, „Die britische Regierung hat deutlich gemacht, dass es nicht mehr Grenzkontrollen geben wird als es heute der Fall ist, sodass wir für den eingehenden Warenverkehr nicht mit Problemen rechnen. Der Kanaltunnel wird, unabhängig vom Wochentag und der Tageszeit, das prognostizierte Verkehrsaufkommen bewältigen. Wir haben uns mit dem Grenzschutz in Großbritannien und den entsprechenden Einheiten in Frankreich im Auftrag der EU in Verbindung gesetzt, um zu sehen, wie die Kontrollen bei der Transportgeschwindigkeit von Waren durch den Tunnel beschleunigt werden können, und bezüglich der Kurzverbindungen im Allgemeinen. Dabei erhielten wir von allen Seiten die klare und deutliche Aussage, dass „wir einen fließenden Verkehr bevorzugen“. Unser Ziel ist es, einen fließenden Verkehr zu gewährleisten, da er für die Wirtschaft von großer Bedeutung ist. Was die Kunden angeht, ob Busfahrer oder Fahrgäste, Informationen zu den zukünftigen Reiseanforderungen finden sie unter: www.eurotunnel.com/uk/brexit/.”

Es sollte unbedingt nachgelesen werden, ob die Kunden und/oder Busfahrer ihre Pässe verlängern müssen, ob eine internationale Fahrerlaubnis oder eine grüne Versicherungskarte in Verbindung mit der Kraftfahrzeugversicherung erforderlich ist. Eurotunnel hat auch in die Terminals in Folkestone, Großbritannien, und in Coquelles, Frankreich, investiert, und ist sich sicher, dass es bereit für den Brexit ist, egal was dieser mit sich bringen mag.

Eine Reihe anderer Projekte laufen gleichzeitig mit den Vorbereitungen auf den Brexit. Eines der Hauptprojekte ist das Modernisierungsprogramm für die Passagier-Shuttle-Wagons. Dieses Projekt läuft bis 2026 und wurde an Bombardier Transportation vergeben. Das Ziel ist die Modernisierung von neun Passagier-Shuttles. Diese aus insgesamt 254 Wagons bestehenden, jeweils 800 Meter langen Shuttles sind für Kraftfahrzeuge konzipiert, bei denen die Passagiere während der 35-minütigen Kanalüberfahrt in ihren Fahrzeugen bleiben können.

In den 25 Jahren seit der Eröffnung des Kanaltunnels am 6. Mai 1994 haben diese Shuttles durchschnittlich 300 Hin- und Rückfahrten pro Monat absolviert und es über 236 Millionen Passagieren ermöglicht, sehr bequem zwischen Frankreich und Großbritannien zu reisen. Jeder Shuttle Zug befördert bis zu 120 Personenwagen und zwölf Reisebusse. Über 50.000 Reisebusse sind 2018 durch den Tunnel transportiert worden.
Der Eurotunnel ist 50,45 km lang (38 km Länge unter dem Meer) und besteht aus zwei Eisenbahntunneln, die durch einen 4,8m breiten Service Tunnel geteilt werden.

Weitere Informationen:

Eurotunnel le Shuttle
Joël Fauquette
Verkaufsleiter Bustouristik
E-Mail: css@eurotunnel.com
Tel. +33-608-548502

Kontakt

Annette Heinemann
Telefon: +49 221 912772-0
Telefax: +49 221 912772-27
E-Mail: presse@rda.de

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