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05.03.2018

Daimler Buses erwartet deutliches Plus bei Absatz und Gewinn

Hartmut Schick, Leiter Daimler Buses, zusammen mit seinem Nachfolger Till Oberwörder. Schick wird zum 1. April 2018 neuer Leiter von Daimler Trucks Asia (DTA).

Daimler Buses hat im Jahr 2017 weltweit 28.700 Busse und Fahrgestelle abgesetzt. Die Daimler Bus-Sparte konnte damit die Marktführerschaft in seinen wichtigsten Kernmärkten EU30 (Europäische Union, Schweiz, Norwegen), Brasilien, Argentinien und Mexiko behaupten. Der Umsatz stieg um vier Prozent auf 4,4 Milliarden Euro. Das EBIT des Geschäftsfelds lag mit 243 (i. V. 249) Millionen Euro auf dem Niveau des hohen Vorjahreswertes.

Hartmut Schick, Leiter Daimler Buses & Vorsitzender der Geschäftsführung EvoBus GmbH: „Unser Geschäftsjahr 2017 war erfolgreich. Die Markterholung in Lateinamerika trug positiv zum neunprozentigen Absatzwachstum von Daimler Buses bei. Auch für das aktuelle Geschäftsjahr sind wir optimistisch und erwarten einen Absatz und Gewinn deutlich über dem Vorjahresniveau.“

Schick weiter: „Auf der Produktseite wird 2018 ein ganz besonderes Jahr für uns: Heute geben wir erstmals einen Ausblick auf die Serienversion unseres vollelektrisch angetriebenen Stadtbus Mercedes-Benz Citaro. Der Prototyp hat bereits einen umfangreichen Test- und Erprobungszyklus erfolgreich absolviert. Damit läuten wir eine neue Ära im öffentlichen Personennahverkehr ein.“

Erste Fahrzeuge werden ab Ende des Jahres ausgeliefert und im Rahmen einer sogenannten kundennahen Fahrerprobung in die Praxis gehen. Ende des Jahres startet im Mannheimer Bus‑Werk die Serienfertigung des Mercedes-Benz Citaro mit vollelektrischem Antrieb.

Ausgefeiltes Thermomanagement sichert praxistaugliche Energieeffizienz
Prototypen des Stadtbusses durchliefen bereits einen umfangreichen Test- und Erprobungszyklus. Sie haben beispielsweise erfolgreich die Wintererprobung am Polarkreis und die Sommererprobung unter sehr hohen Temperaturen absolviert. Besonders im Fokus der Entwicklungsmannschaft stand dabei das sogenannte Thermomanagement. Denn der Energieverbrauch eines vollelektrisch angetriebenen Stadtbusses wird entscheidend beeinflusst vom Energiebedarf für die Kühlung und vor allem der Heizung des großen Innenraums bei den sich häufig öffnenden Türen im Linienverkehr. Die umfangreichen Praxistests belegen: Das Thermomanagement gehört zu den herausragenden Merkmalen des vollelektrischen Citaro. Es garantiert eine außergewöhnliche Energie-Effizienz und legt so auch die Basis für eine praxisgerechte Reichweite des neuen Stadtbusses.

CASE-Strategie bei Daimler Buses: Investitionen von 200 Millionen Euro
„Wir arbeiten aber nicht nur mit Hochdruck am vollelektrischen Stadtbus. Auch das teilautomatisierte Fahren hat bei Daimler Buses weiter eine hohe Priorität“, ergänzt Hartmut Schick. „Deshalb investieren wir alleine bis 2020 rund 200 Millionen Euro in die Umsetzung der CASE-Strategie, um die Zukunft der Mobilität aktiv zu gestalten. Wir bieten Lösungen an, mit denen sich die Fahrgäste sicher, flexibel und emissionsfrei bewegen können.“ CASE steht bei Daimler für die Zukunftsthemen Vernetzung (Connected), automatisiertes Fahren (Autonomous), flexible Nutzung (Shared & Services) und elektrische Antriebe (Electric).

Kerngeschäft weiter gestärkt: Produktoffensive mit neuen Modellen
Ein weiterer Meilenstein ist die Neuauflage des erfolgreichen Reisebusses Mercedes-Benz Tourismo. Neue Assistenz- und Sicherheitssysteme wie der Active Brake Assist 4 (ABA4) mit Fußgängererkennung machen den Tourismo noch sicherer. Der Kraftstoffverbrauch sinkt durch eine optimierte Aerodynamik und die weiter verbesserte Karosserie gegenüber dem Vorgänger.

Wichtigste Neuheit der Reisebusmarke Setra ist der neue Doppelstockbus S 531 DT. Aufgrund verbesserter Aerodynamik verbraucht auch er deutlich weniger Kraftstoff als sein Vorgänger. Darüber hinaus ist er serienmäßig mit einem Notbremssystem mit Hindernis- und Fußgängererkennung ausgestattet, als Sonderausstattung ist eine weitere Weltpremiere für Omnibusse erhältlich: Der Sideguard Assist für den toten Winkel. Er überwacht mit Radarsensoren die Spur rechts neben dem Omnibus über dessen komplette Länge. Er warnt beim Abbiegen vor Fußgängern, Radfahrern sowie vor stationären Hindernissen im Kurvenlauf.

 

 

 

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