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18.04.2019

RDA reagiert mit Betroffenheit auf Busunfall auf Madeira

RDA Sicherheitsexperte Johannes Hübner

Der RDA Internationaler Bustouristik Verband e.V. aus Köln hat mit großer Betroffenheit und Anteilnahme von dem schweren Busunglück auf Madeira Kenntnis genommen. RDA Präsident Benedikt Esser sprach den Opfern und Angehörigen seine Anteilnahme aus.

Nach ersten Erkenntnissen ist der Irizar-Hochdecker-Bus der Firma SAM Lda. aus Funchal am 17. April 2019 gegen 18.30 Uhr in der östlich von Funchal gelegenen Gemeinde Caniço in Talfahrt bei angemessener Geschwindigkeit auf einer engen Nebenstraße nach rechts von der Fahrbahn abgekommen. Darauf überschlug sich der Bus nach rechts und stürzte am Steilhang mit dem Heckmotor so auf ein Haus, dass er mit den Ausstiegstüren nach oben auf der linken Seite liegen blieb.

An der Nebenstraße befinden sich keine abweisenden Leitplanken. Durch die Schwere des Unfalls kam für 17 Frauen und 12 Männer der Reisegruppe aus Deutschland jede Hilfe zu spät, 22 Fahrgäste wurden verletzt geborgen und in Krankenhäuser gebracht.

Der RDA wünscht allen Verletzten eine möglichst rasche Genesung.

Die kleine Nebenstraße ist für Reisebusse zugelassen und war dem Bordpersonal bekannt. Der Irizar-Bus ist gerade 5 Jahre alt, war in sehr gutem Zustand und hat alle technischen Überwachungen erfolgreich bestanden. Er wurde für die Ausflugsfahrt von der gut beleumundeten Firma SAM auf Madeira angemietet.

Es ist derzeit noch ungeklärt, warum der Bus von der Fahrbahn abgekommen ist. Das Auswärtige Amt hat unter der Telefonnummer 030 5000 2000 ein Notfalltelefon für die Angehörigen eingerichtet.

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Annette Heinemann
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