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06.11.2019

22. Tourismusgipfel mit RDA-Teilnahme an Podiumsdiskussion

Foto: Der RDA auf dem Podium © BTW/Svea Pietschmann

Am 4. November fand der 22. Tourismusgipfel in Berlin statt. In diesem Jahr stand die Veranstaltung unter dem Motto "Tourismus in Zeiten des (Klima-)Wandels". 450 Teilnehmer aus Tourismuswirtschaft, Politik und Medien diskutierten darüber, inwieweit sich Klimaschutz und (Reise-)Freiheit miteinander vereinbaren lassen.

In seiner Eröffnungsrede sprach sich Dr. Michael Frenzel, Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Tourismuswirtschaft (BTW) dafür aus, dass in Sachen Klimawandel zweifellos Handlungsbedarf bestehe, Verzicht, Verbote und Verteuerung jedoch ein Irrweg seien. Er plädierte für eine durchdachte Gesamtlösung, die nur durch den lösungsorientierten Diskurs und die Bündelung der Kräfte von Wirtschaft, Forschung und Politik erreicht werden könne.

Neben spannenden Reden und Impulsvorträgen von Thomas Bareiß MdB, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie sowie Tourismusbeauftragter der Bundesregierung, Steffen Bilger, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, sowie Prof. Dr. Dr. h.c. Hans Joachim Schellnhuber, Gründer des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung, standen drei Podiumsdiskussionen, ein Zwiegespräch zur „Freiheit des Reisens“ sowie die Verleihung des Innovationspreises „Der Goldene Koffer“ an das Start-up CamperBoys auf dem Programm.

Auf dem Podium wurden neben dem Thema Klima auch die notwendigen Rahmenbedingungen für Reisen in und nach Deutschland thematisiert – unter anderem bei der Diskussion zum Thema „Heimaturlaub – ein ‚nachhaltiges‘ Geschäftsmodell?“, bei der RDA-Präsident Benedikt Esser mit Hansjörg Mair, Geschäftsführer der Schwarzwald Tourismus GmbH, Markus Tressel MdB, Sprecher für Tourismuspolitik und ländliche Räume von Bündnis 90/Die Grünen, und Guido Zöllick, Präsident vom DEHOGA Bundesverband, diskutierte.

Dabei bekräftigte Esser unter anderem die Forderung des RDA  an die Politik nach einer steuerlichen Gleichstellung von Bus und Bahn im Sinne eines fairen Wettbewerbs und betonte, dass in Sachen Infrastruktur grundsätzlich bessere Rahmenbedingungen für den Bus geschaffen werden müssten. Die Teilnehmer stimmten überein, dass die Akzeptanz der Touristen für nachhaltige, naturnahe und regionale Angebote insgesamt steige und ein Tourismus in Deutschland, der im Sinne des Gastes und der Einheimischen betrieben werde, entsprechend gefördert werden müsse – insbesondere im ländlichen Raum. So könne Tourismus in Deutschland ein langfristiges und nachhaltiges Geschäftsmodell sein.

Kontakt

Christina Gehlen
Telefon: +49 221 912772-19
Telefax: +49 221 912772-27
E-Mail: presse@rda.de

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