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24.07.2019

Innovationen und Herausforderungen: Klimaschutz, Urlaubssteuer, Reisebustechnik der Zukunft

Innovationen und Herausforderungen: Klimaschutz, Urlaubssteuer, Reisebustechnik der Zukunft

Auf der führenden Reisemesse der Bus- und Gruppentouristik gibt es nicht nur einen lückenlosen Querschnitt durch Sortimente, Reiseziele und Zubehörfelder rund um die Gruppenreise, sondern auch Innovationen und Informationen über den Reisebus der Zukunft und dessen Rolle beim Klimaschutz sowie über die Urlaubssteuer. Dazu und über weitere wichtige Branchenanliegen standen RDA Präsident Benedikt Esser, der Schweizer Busreiseveranstalter Heinrich Marti, Vizepräsident des RDA, und der Sicherheitsbeauftragte des RDA, Johannes Hübner, zur Verfügung.

Klimaschutz ist das Thema von heute für morgen. Angesichts der Diskussionen über den Klimawandel werden Dieselmotoren leider immer mehr zu Projektionsflächen für Kritik. Die Fakten belegen jedoch, dass moderne Reisebusse eine geradezu vorbildliche Umweltbilanz ausweisen: Mit dem geringsten CO2 Ausstoß pro Reisegast sind sie Klimaweltmeister. Und auch bei den Stickoxiden und den Feinstaubwerten, die inzwischen wieder als eines der wichtigsten Kriterien angesehen werden, kann der Reisebus gut mithalten. Die Reisebushersteller unternehmen einiges, um diese Pole-Position im Klimaschutz auszubauen. Denn bis mittelfristig alternative Antriebsarten eingeführt und die dafür erforderliche Infrastruktur für Strom und alternative Treibstoffe aufgebaut werden, ist der Dieselmotor unverzichtbar.

Dazu weist RDA Präsident Benedikt Esser auf konkrete Beispiele hin, die auf der RDA Group Travel Expo in Köln am 09. + 10. Juli 2019 vorgestellt wurden. VOLVO, MAN und SCANIA demonstrierten beispielhaft neueste Erkenntnisse aus Forschung und Entwicklung, z.B. den ersten mit Erdgas angetrieben Reisebus von Scania.

Angesichts der Fakten ist es kontraproduktiv, dass der Bus häufig unter die Räder verkehrlicher Regelungen gerät, ausgesperrt wird und die mittelständischen Busunternehmer, die völlig ohne Subventionen wirtschaften, mit Gebühren, Abgaben und Umweltzonen belastet werden. „Wer ökologische Verkehrsplanung betreiben will, muss dem Reisebus stattdessen Vorfahrt einräumen, denn jeder Reisebus erspart einer Stadt mindestens 25 PKW!“ O-Ton Benedikt Esser.

Zukunftsorientiert sind auch die von MAN im RDA TrendForum präsentierten modernen Fahrerassistenzsysteme als technische Basis für automatisiertes Fahren: Wie sieht der „Auto-Pilot“ der Zukunft im Reisebus aus und welche Veränderungen ergeben sich für die Tätigkeit des Busfahrers?

Denn das perfekte Zusammenwirken von Fahrzeug und Reisebusfahrer ist ein Grund für den Spitzenplatz des Reisebusses als sicherstes Straßenverkehrsmittel, wie Johannes Hübner, Sicherheitsbeauftragter des RDA, herausstellte. Das von ihm geleitete Bussicherheits-Monitoring und Interventionsprogramm ist die Initiative der Reisebusbranche, um die Sicherheit der Busreise ständig fortzuentwickeln.

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