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21.08.2014

Der Fernbus bringt auch die Bahn nach vorne

Immer eine gute Verbindung: Im Fernbus bekommen die Reisegäste auch Anschluss an die internationale Datenautobahn.

Der Fernbus sorgt auch auf der Schiene für Bewegung: Die Deutsche Bahn will im kommenden Jahr in ihren ICE-Zügen stabile Internetverbindungen und ein elektronisches Unterhaltungsprogramm anbieten. Damit reagiert der Konzern auf den hohen Komfort in modernen Reisebussen.

Auf der A9 zwischen Nürnberg und Bayreuth beantwortet Sofia Senko auf ihrem Smartphone die E-Mails ihres Freundes und klickt anschließend die aktuelle Facebookseite ihrer Nichte an. Zwar sitzt die 53-jährige Altenpflegerin auf der Fahrt von Stuttgart nach Leipzig mehr als sieben Stunden im Fernlinienbus. „Doch langweilig wird es mir nicht“, versichert Senko. „Die Zeit geht schnell vorbei, weil ich im Bus gerne Nachrichten schreibe und im Internet surfe.“ Und auf den letzten 200 Kilometern schaut sie sich auf ihrem Notebook einen Film an.

Die Reisegäste werden in den Fernbuslinien, deren Netz in Deutschland immer dichter geknüpft wird, nicht nur mit Snacks und frischem Kaffee verwöhnt. „Den Kunden werden auch aktuelle Informationen und unterhaltsame Spielfilme auf dem Tablet serviert“, stellt Richard Eberhardt fest. „Viele Linienbetreiber stellen kostenloses WLAN zur Verfügung“, beobachtet der Präsident des RDA und des Internationalen Bustourismusverbandes (IBV). „Und zahlreiche Fernbusnutzer können auf eine Online-Datenbank mit Filmen und Serien sowie Zeitschriften, E-Books, Musikalben oder Hörbüchern zugreifen.“

Der Fernbus ermöglicht nicht nur preisgünstige und flexible Mobilität. Er verbindet die Menschen auch mit der internationalen Datenautobahn und befriedigt so ihr Bedürfnis nach aktueller Information und schneller Kommunikation.

Die Busbranche arbeitet auch kontinuierlich an der Verbesserung ihrer Kommunikations-technik. Um jedem Kunden auch bei voll besetzten Bussen einen Internetanschluss garantieren zu können, rüsten Unternehmer ihre Netzqualität mit dem leistungsfähigen LTE-System auf.

Busunternehmer nutzen schon lange die im Fahrgastraum installierten Monitore, um Infor-mationen über die Reiseroute, das Fahrzeug oder den Zielort abzuspielen. Zusätzlich zu diesem medialen Service bekommen die Gäste mittlerweile auch die Möglichkeit, ihre mobilen Endgeräte entsprechend ihren individuellen Wünschen zu nutzen. Aus diesem Grund schreibt die Gütegemeinschaft Buskomfort (gbk) ab 2016 im Fünf-Sterne-Bus für jede Doppelsitzreihe mindestens eine Steckdose vor.

Die moderne multi-mediale Grundausstattung macht den Fernbus vor allem für junge Menschen attraktiv. Aber auch Geschäftsleute nutzen ihn als mobiles Büro. Laut einer aktuellen Studie der EBC Hochschule in Berlin waren bereits ein Drittel der befragten Geschäftsreisenden mit dem Fernbus unterwegs. Und 35 Prozent glauben, das der Fernbus zum Verkehrsmittel für Geschäftsreisende werden kann.

Das hohe Komfortniveau in der Bustouristik bringt die Bahn in Zugzwang aber auch die innerdeutschen Fluggesellschaften bekommen die Konkurrenz zu spüren. 2015 will sie stabile Internetverbindungen in den Zügen sowie eine Auswahl an Filmen, Podcasts und Spielen anbieten, die sich die Kunden auf den ICE-Strecken herunterladen können. „Damit wird der Fernbus zur Motor einer gesellschaftlichen und fortschrittlichen Entwicklung, die auch die Kommunikationstechnik der Bahn nach vorne bringt“, freut sich Richard Eberhardt.

 

 

 

 

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