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18.06.2014

Rheinbrücke Leverkusen erneut für LKW und Busse gesperrt

Die Rheinbrücke im Zuge der Autobahn 1 bei Leverkusen ist ab sofort erneut für Fahrzeuge mit einem Gesamtgewicht über 3,5 Tonnen gesperrt. Die Sperrung in beiden Fahrtrichtungen war nach Aussagen des NRW-Verkehrsministers Michael Groschek notwendig, da die laufende Überwachung Hinweise auf neue, ernst zu nehmende Schäden an der Brücke gegeben habe. Durch die Ablastung sollen die Schwingungen der Brücke reduziert und damit eine Ausweitung der Schäden verhindert werden. Die Reparaturarbeiten werden mindestens drei Monate dauern.

Bei den jetzt beobachteten Schäden handelt es sich um einen neuen Typus von Rissen in den Seilkammern. Dabei besteht die Gefahr eines reißverschlussartigen Versagens der Schweißnähte. Solange das Schadensausmaß nicht vollständig bekannt und die erforderliche Notverstärkung nicht abgeschlossen ist, können vorhandene Risse weitere Schäden auslösen und dadurch weitere Schweißnähte aufbrechen. Dann könnten die Seilkräfte nicht mehr aufgenommen werden und die Standsicherheit des Bauwerks wäre gefährdet.

Zurzeit sind vier Blitzanlagen zur Überwachung des Tempolimits von 60 kmh auf der Brücke fest installiert. Polizei und Kommunen arbeiten daran, Anlagen zur Gewichtserfassung der Fahrzeuge zu installieren. Ein Verstoß gegen die Gewichtsbeschränkung kostet zurzeit 75 Euro.

Kontakt

Annette Heinemann
Telefon: +49 2244 90 33 33
Telefax: +49 2244 87 74 22
E-Mail: presse@rda.de

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