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20.03.2017

Frankreich und Österreich: ab 1. April 2017 A1-Bescheinigung für entsendete Arbeitnehmer erforderlich!

Durch das Lohn- und Sozialdumping-Bekämpfungsgesetz in Österreich (in Kraft seit 01.01.2017) und durch eine Änderung des französischen Sozialgesetzbuchs (in Kraft ab 01.04.2017) wird in diesen Staaten die Beachtung der seit Jahren geltenden Europäischen Regeln im Bereich der sozialen Sicherheit konsequenter kontrolliert als zuvor. Grundsätzlich ist jedoch bereits seit dem 01.05.2010 bei jeder Ausübung der Beschäftigung im Ausland mit der Bescheinigung A1 nachzuweisen, welche Rechtsvorschriften über soziale Sicherheit anzuwenden sind.

Die Beantragung des A1-Formualars für deutsche Fahrer kann über folgende Seite erfolgen:
https://www.dvka.de/de/arbeitgeber_arbeitnehmer/transportwesen.html

Die Bescheinigung A1 wird von der Deutschen Verbindungsstelle Krankenversicherung - Ausland (DVKA) ausgestellt, wenn die betreffende entsendete Person

  • ihren Wohnsitz (Lebensmittelpunkt) in Deutschland hat und
  • erfahrungsgemäß regelmäßig auch an wenigstens einem Tag im Monat oder an fünf Tagen im Quartal in mindestens zwei Mitgliedstaaten (bspw. in Deutschland und in einem anderen Mitgliedstaat) arbeitet.

Sind diese Voraussetzungen erfüllt, können Sie bei der DVKA eine längerfristige Bescheinigung A1 beantragen. Hierzu senden dort bitte den ausgefüllten und unterschriebenen Fragebogen GME1 hin. Diesen finden Sie zusammen mit Hinweisen zum Ausfüllen hier.

Fahrer, die außerhalb Frankreichs wohnen, aber in Frankreich während einer Reise kontrolliert werden, müssen das A1-Formular vorlegen können, anderenfalls drohen dem Arbeitgeber Geldbußen als Sanktionen. Die Sanktion wird nicht fällig, wenn der Arbeitnehmer einen Nachweis bei sich führt, dass das A1-Dokument zwar beantragt, aber noch nicht ausgestellt wurde. Dieses muß dann in einem Zeitraum von 2 Monaten ab der Kontrolle nachgereicht werden.

Kontakt

Annette Heinemann
Telefon: +49 2244 90 33 33
Telefax: +49 2244 87 74 22
E-Mail: presse@rda.de

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