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23.09.2015

TÜV-Report: Der Bus ist sicher; RDA möchte mit besserer Abfahrtskontrolle Mängelquote reduzieren

Der aktuelle Busreport des Verbandes der technischen Überwachungsvereine nennt den Bus eines der sichersten Verkehrsmittel.

Klaus Brüggemann, Geschäftsführendes Präsidialmitglied des Verbandes der Technischen Überwachungsvereine (VDTÜV) sagte bei der Präsentation des jährlichen TÜV-Reports zur Bussicherheit, der Bus sei nach 50.000 ausgewerteten Hauptuntersuchungen rein statistisch eines der sichersten Verkehrsmittel überhaupt. Bei Pkw liege der Wert für erhebliche Mängel bei 23,5 Prozent, bei den Lkw sogar bei 25,3 Prozent.

Umgekehrt gesagt, waren 66,9 Prozent oder mehr als zwei Drittel der zur jährlichen Hauptuntersuchung vorgestellten Busse mängelfrei. Geringe Mängel hatten 14,5 Prozent der Busse und nur 0,1 Prozent der untersuchten Busse musste nach der HU die Weiterfahrt untersagt werden.

Klaus Brüggemann vermutete, dass „gerade die vielen Mängel an den Beleuchtungs-anlagen zeigen, dass offensichtlich die Abfahrtskontrolle nicht gründlich oder gar nicht vorgenommen wird, denn Beleuchtungsmängel ließen sich mit einfachsten Mittel feststellen und oftmals auch beheben.“

Der RDA nimmt dies zum Anlass, seinen Mitgliedsunternehmen und deren Mitarbeitern die Abfahrtskontrolle mit der vom RDA entwickelten Checkliste noch einmal besonders ans Herz zu legen, weil der „inspizierende Rundgang“ um den Bus auch bei jeder Fahrtpause dazu beitragen kann, 75% der möglichen Pannen zu verhindern.

„Ein Rundgang um den Bus dauert drei Minuten“, so RDA-Präsident Richard Eberhardt, „und würde die Mängelquote speziell bei der Beleuchtung erheblich senken, die auch durch den schlechten Straßenzustand extrem beansprucht wird.“

Mängel an Radaufhängungen wegen schlechter Straßen
Der RDA hört seitens seiner Mitgliedsunternehmen, dass der schlechte Zustand der Straßen dazu führt, dass die Radaufhängungen teilweise jährlich erneuert werden müssten. „Spurstangenköpfe und andere bewegliche Elemente des Fahrwerks leiden extrem unter eingesackten Kanaldeckeln und Gullis, aber auch Spurrillen und Schlaglöchern“, so RDA-Sicherheitsexperte Johannes Hübner, „wodurch die Busunternehmen jährlich Hunderttausende von Euro in zusätzliche Instandhaltung investieren müssen.“ Besonders betroffen sind auch die Informationssysteme und Kassen in Linienbussen, die wie die Beleuchtungsanlage teilweise regelrecht kaputtgerüttelt werden und manchmal wöchentlich zu reparieren oder auszutauschen sind. Der RDA appelliert deshalb an die Verantwortung der Kommunen, auch im Hinblick auf die Verkehrssicherheit speziell die Wege der Linienbusse instand zu halten, um dem Busverkehr erhebliche Mehrkosten zu ersparen.

Diese und weitere praxisgerechte Informationen zur Vorbeugung und in Krisensituationen vermittelt Johannes Hübner im Seminar
Notfall-Management am 10. Dezember 2015 in Frankfurt am Main

Kontakt

Annette Heinemann
Telefon: +49 2244 90 33 33
Telefax: +49 2244 87 74 22
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