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13.10.2016

Eurotunnel-le Shuttle-Zug: Die Lebensader von Calais nach Folkestone

So einfach geht es: Zugtüren auf, Bus rein

Platz und WLAN im Zug

„Schnell, häufig, sicher“ auf diesen einfachen Nenner lässt sich die Kernkompetenz des Eurotunnel-le Shuttle-Zug bringen. Fast 60.000 Reisebusse nutzten 2015 diese Vorteile der nur 35-minütigen Überfahrt im Eurotunnel-Zug von Calais nach Folkestone (Kent, UK).

„Wir sind der schnellste kanalüberquerende Anbieter mit einer Überfahrtszeit von nur 35 Minuten. Busreisegruppen kommen am Festland oder in Großbritannien wesentlich schneller an als man denkt. Nicht nur die Kanal-Überfahrt ist sehr kurz, sondern auch die Weiterfahrt zu den angrenzenden Autobahnen. Busfahrer haben einen direkten Zugang zur Autobahn M20 nach London. Auf der französischen Seite, in Coquelles, ist der Eurotunnel selber zu einem populären Busreiseziel geworden, samt Einkaufszentrum, Restaurants und Designer-Shopping Outlets“, so Joël Fauquette, Eurotunnel Verkaufsleiter Bustouristik und RDA-Workshop-Aussteller.

Reisebusse müssen zudem nicht lange warten, bevor sie an Bord der Shuttlezüge fahren. Ein automatisches Check-in 45 Minuten vor Abfahrt erspart Busfahrern und ihren Gästen viel Zeit. Falls ein Shuttle verpasst wird, werden Busse auf den nächsten freien Zug gebucht. Eventuelle Wartezeiten lassen sich auf beiden Seiten der Kanalküste bequem im Dutyfree-Shop verbringen oder bei einem Snack in einem der zahlreichen Restaurants.

Für den Eurotunnel spricht auch die einfache und sehr übersichtliche Preisstruktur siehe: http://www.eurotunnel.com/uploadedFiles/Content/_pdf/2017-DE-Coach-Calendar.pdf
Der Preis gilt immer pro Bus, egal wie viele Passagiere in ihm befördert werden. „Le Shuttle“ fährt außerdem unabhängig vom Wetter im 15-Minuten-Takt ab, 24 Stunden am Tag, 365 Tage im Jahr! Ein Callcenter beantwortet alle Fragen der Busunternehmen. Ferner ist es möglich, durch Kontonummer und Passwort registrierten Buchungen anzuschauen oder zu ändern. Sollte der Busunternehmer eine Busflotte managen und sucht hierfür Informationen zu Multiple-Buchungen, kann er ein spezielles Tool verwenden, um eine Excel-Datei mit allen nötigen Informationen zu den gebuchten Tickets zu entnehmen. So sieht er auch, ob die eigenen Reisebusse schon eingecheckt sind.

Aufgrund der Flüchtlingssituation auf der französischen Seite hat Eurotunnel-le Shuttle im letzten Jahr enorm in die Sicherheit investiert. 100 Mio. Euro wurden in den Bau von Zäunen und weiteren Sicherungsmaßnahmen wie Lkw-Scanner und Passkontrollstationen – bei der Ausreise aus Großbritannien – in die Hand genommen. Auch hier galt das Credo: Schnelligkeit ist ein Muss. So können bei der Ausreise 60 Pässe in weniger als 5 Minuten kontrolliert werden. Fazit: Mehr Sicherheit aber keinerlei Zeitverzug für Busse.

Doch die Erfolgsgeschichte des Eurotunnel-le Shuttle ist damit noch nicht am Ende. Für 2017 sind wieder Bauarbeiten geplant. Diesmal der Bau eines 4-Sterne-Hotels, eines Golfclubs und einer Freizeitanlage mit Segelmöglichkeit und einem Reitstall. Wellness, Shopping aber auch die einzigartige Landschaft sollen Gäste beiderseits des Atlantiks ansprechen und machen einen Stopp vor oder nach der Kanalüberquerung zu einer zusätzlichen Attraktion. Bei diesem Projekt arbeiten Visit Kent und Nord-Pas-de-Calais Tourismus Hand in Hand und entwickeln gemeinsam touristische Programme.  

Hintergrundinformationen: Der Eurotunnel wurde am 6. Mai 1994 eröffnet. Er ist 50,45 km lang (38 km Länge unter dem Meer) und besteht aus zwei Eisenbahntunneln und dazwischenliegenden 4,8m breiten Servicetunnel für schmale Straßenfahrzeuge, wie Feuerwehr, Rettungs- und Servicewagen. Im unwahrscheinlichen Fall einer Evakuierung können Passagiere den angrenzenden, mit Überdruck betriebenen, Servicetunnel zu Fuß erreichen, indem sie die Anweisungen des Zugführers befolgen. Jeder Shuttle Zug befördert bis zu 120 Personenwagen und zwölf Reisebusse.

Die Waggons sind 4,2 m hoch, 3 m breit und 23 m lang. So können Reisebusse direkt hineinfahren; ein zusätzlicher Stopp am Bahnsteig ist nicht erforderlich. Schnelligkeit und Unkompliziertheit sind die Schlüsselwörter, durch die sich die Zugfahrt auszeichnet. Dank GSM-P-Netz WLAN ausgestattet ist, können die Passagiere 100 Meter unter dem Meeresspiegel telefonieren oder im Internet surfen!

Der Betrieb dieser einzigartigen Infrastruktur funktioniert wie eine gutgeölte Maschine: Hunderte Mitarbeiter kümmern sich auf beiden Seiten des Kanals um die permanente Wartung und Überwachung des Tunnels. Tausende Sensoren garantieren, dass jeder Zug während seiner gesamten Tunneldurchfahrt genau beobachtet wird. Dieses, von hochqualifizierten Experten für Schienenverkehr und Logistik betriebene System, ermöglicht Eurotunnel 400 Züge pro Tag durch den Ärmelkanal zu schicken

Kontakt

Annette Heinemann
Telefon: +49 2244 90 33 33
Telefax: +49 2244 87 74 22
E-Mail: presse@rda.de

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