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23.06.2015

Weinstraße Taubertal offiziell eingeweiht

Weinberge in Beckstein an der Weinstraße Taubertal

Die Ferienlandschaft „Liebliches Taubertal“ ist um eine Attraktion reicher: Die Weinstraße Taubertal. Seit Anfang Juni 2015 ist diese nun komplett ausgeschildert. Die touristischen Hinweistafeln in brauner Grundfarbe und weißer Schrift leiten den Weinfreund und den Feriengast von Wertheim-Dertingen durch das gesamte Weinland Taubertal bis nach Rothenburg ob der Tauber bzw. Niederstetten. „So lernt der Gast die Anbaugebiete Baden – Tauberfranken, Württemberg – Tauber und Franken – Maindreieck und Mainviereck, kennen“, führt Geschäftsführer Jochen Müssig vom Tourismusverband Liebliches Taubertal aus. Der Tourismusverband Liebliches Taubertal und der Main-Tauber-Kreis waren in Abstimmung mit den Städten und Gemeinden auch die Initiatoren für die neue Weinstraße. Sie verbindet Landschaft, Kultur und Genuss gleichermaßen.

Es wird empfohlen, die Weinstraße von Nord nach Süd zu befahren. Startpunkt ist der Weinort Dertingen bei Wertheim. Auf insgesamt 204 Kilometer Gesamtstrecke werden so die 27 im Lieblichen Taubertal Wein- und Winzerorte erfahren. Hinzu kommen 23 Weinbaubetriebe, die sich in dieses weintouristische Angebot eingebracht haben. Darunter auch die drei im Taubertal ansässigen Genossenschaften in Reicholzheim, Beckstein und Markelsheim und die Vinothek Taubertal im Kloster Bronnbach.

Das Weinland Taubertal hat viel zu bieten: beispielsweise die Rebsorte Tauberschwarz. Diese aus dem 16. Jahrhundert stammende lokale Rebsorte galt Mitte des 20. Jahrhunderts eigentlich als ausgestorben. Durch einige alte Stöcke im Vorbachtal konnte die Wiederbelebung beginnen. Weiteres Alleinstellungsmerkmal ist das Bocksbeutelprivileg. Tauberfranken ist neben der Ortenau eines der beiden baden-württembergischen Gebiete, welche Weine in diese Flaschenform abfüllen dürfen.

Und wer kann schon eine Weinkönigin vorweisen, die über drei Anbaugebiete hinweg zuständig ist? „Es ist inzwischen schon eine junge Tradition, dass wir eine Taubertäler Weinkönigin für unsere Weindestination im zwei-Jahres-Rhythmus vorstellen können“, freut sich Geschäftsführer Jochen Müssig. Das Amt der Taubertäler Weinkönigin hat gegenwärtig Christin Wagner aus Queckbronn inne.

Im Lieblichen Taubertal wird das Zusammenspiel von Wein und Tourismus schon lange gepflegt. So besteht schon seit einigen Jahren die Weinradreise von Rothenburg ob der Tauber bis Wertheim und das Maintal weiter folgend bis Miltenberg. Wanderfreunden wird der Weinwanderweg zwischen Kloster Bronnbach und Wertheim mit dem Weinort Reicholzheim empfohlen. Die Themen Kultur und Wein, Wandern und Wein, Erlebnis und Wein bringen 20 geschulte Weingästeführer dem Gast näher.

Tolle weintouristische Angebote sind beispielsweise „Hoch auf dem Gelben Wagen“, und die damit verbundene Weinausfahrt in Markelsheimer Weinberge. Oder das Vintasticum in Beckstein. Dort kann man Wein mit allen Sinnen und in all seinen Entstehungsphasen kennenlernen. In der Vinothek Taubertal können Weine von 21 Weinbaubetrieben des Taubertals verkostet werden. Im Kloster Bronnbach oder auch bei Art of Chocolate in Wertheim-Bettingen kann ganzjährig „Wein und Schokolade“ genossen werden.

Das Weinland Taubertal wurden aber auch Weingläser entwickelt zu besichtigen im Glasmuseum in Wertheim, dort wird u.a. eine Nachbildung des Weinbechers des Kurfürsten und Erzbischofs von Mainz, bezeichnet als Kurfürstenbecher, präsentiert. International bekannt ist wiederum der Rothenburger Humpen. Dieses, 3,25 l Wein fassende Gefäß, bewahrte die Stadt Rothenburg ob der Tauber im 30-jährigen Krieg vor seiner Zerstörung. Der damalige Bürgermeister Georg Nusch leerte den Rothenburger Humpen am 30. Oktober 1631 auf Befehl Generals Tillys aus Schweden in einem Zug und rettete so die historische Stadt. Alljährlich wird beim Festspiel „Der Meistertrunk“ in Rothenburg ob der Tauber diesem Ereignis gedacht.

Weitere Infos: www.liebliches-taubertal.de.

 

 

 

 

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Annette Heinemann
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