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20.05.2014

Portal zur Geschichte zeigt „Sommerschloss Brunshausen“

Brunshausen Sommerschloss und Klosterkirche

Das Portal zur Geschichte hat eine neue Attraktion, das „Sommerschloss Brunshausen“. Die neue Dauerausstellung widmet sich dem 300 Jahre alten Sommerschloss der Fürstäbtissin Elisabeth Ernestine Antonie von Sachsen-Meiningen und ihrem Kunst- und Naturalienkabinett. Die erhaltenen barocken Wandmalereien in den ehemaligen Sammlungsräumen stehen in der Ausstellungskonzeption im Vordergrund.

Die Besonderheit der Ausstellungen des Portals zur Geschichte gilt auch für das „Sommerschloss Brunshausen“: Eine Verknüpfung des authentischen historischen Orts mit einer zeitgemäßen musealen Präsentation. Die barocken Wandmalereien im ehemaligen Sommerschloss der Fürstäbtissin Elisabeth Ernestine Antonie von Sachsen-Meiningen sind nun der Öffentlichkeit wieder zugänglich.

Das Sommerschloss war ab 1713 das erste Großprojekt der neu erwählten Äbtissin Elisabeth Ernestine Antonie. Dabei finanzierte sie den Schlossbau durch ihre eigenen finanziellen Mittel. Das Erdgeschoss des Gebäudes diente ihr „bey favorabler Sommerwitterung“ als Wohnung, die darüber liegenden Etagen nahmen die umfangreichen Kunst- und Naturaliensammlungen auf.

Zur Erläuterung der verschiedenen Themenbereiche waren die Wände der Sammlungsräume mit Wandmalereien ausgestattet. Die Ausstellungsstücke haben die Jahrhunderte zwar nicht überdauert, aber die barocken Wandbilder zeigen noch heute, wie eindrucksvoll die Räume im 18. Jahrhundert gestaltet waren. Es gab ein Architekturkabinett mit den Darstellungen der Pyramiden von Gizeh und ein Perspektivkabinett mit Bildern des Schlosses Salzdahlum. Zur Geschichte des Reichsstifts haben sich im Stiftssaal Porträts der ottonischen Könige und Kaiser erhalten.

Zum ersten Mal kann das Portal zur Geschichte seine Neuerwerbung in der Dauerausstellung „Sommerschloss Brunshausen“ präsentieren. Durch eine großzügige Schenkung aus einer Braunschweiger Privatsammlung erhält die ein Porträt der Äbtissin Therese Nathalie von Braunschweig-Wolfenbüttel. Das Porträt entstammt der Werkstatt der Braunschweiger Hofmalerin Anna Rosina de Gasc und wurde 1773 in Gandersheim gemalt. Es stellt eine wichtige Ergänzung dar, hat sich doch kein einziges Porträt von Therese Nathalie als Äbtissin in Gandersheim erhalten.

Auch im „Sommerschloss Brunshausen“ werden Führungen durch unser geschultes Personal angeboten. Gebuchte Führungen sind nach Absprache außerhalb der Öffnungszeiten möglich.

Kontak: Thorsten Henke, Museumsleitung, Portal zur Geschichte e.V.
Brunshausen 7
37581 Bad Gandersheim
Tel. 05382-955647, Mobil 0178-4978711
Mail pzg@gmx.de

Kontakt

Annette Heinemann
Telefon: +49 2244 90 33 33
Telefax: +49 2244 87 74 22
E-Mail: presse@rda.de

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