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19.08.2014

PROTOTYP zeigt: Rennsport in BRD und DDR zwischen Kriegsende und Mauerbau

Fotocredit: PROTOTYP

Vom 13. November 2014 bis 15. März 2015 sind erstmals im Automuseum PROTOTYP einige der interessantesten Rennwagen aus Ost- sowie West-Deutschland zu sehen.

Die aktuelle Sonderausstellung widmet sich der Zeit von 1945 bis 1961, in der sich zwischen Kriegsende und Mauerbau besonders deutlich der Idealismus der Macher, das Kalkül der Machthaber und die Freude am Machbaren zeigen.

25 Jahre nach dem Mauerfall feiert die Sonderausstellung „GEMEINSAM GEGENEINANDER – Rennsport in BRD und DDR zwischen Kriegsende und Mauerbau“ die Konstrukteure und Rennfahrer aus beiden deutschen Staaten. Die Statements der Zeitzeugen jener Tage – teilweise bemerkenswert unpolitisch – eröffnen einen weitgehend noch unbekannten Blick auf die deutsch-deutsche Automobil-Rennsport-Geschichte und ihre Akteure.

Für die Funktionäre und Politiker galten damals die Autorennen z.B. auf dem Nürburgring in der Eifel oder auf dem Sachsenring bei Chemnitz als Propaganda-Kampf der Systeme. Die meisten der Rennfahrer sahen darin jedoch in erster Linie ein Kräftemessen unter konkurrierenden Kollegen oder sogar Freunden. Sie hatten ein gemeinsames Ziel – und wollten es als erster erreichen. Naheliegend, dass Schwarzmarkt und DDR-Restriktionen bereits im Vorfeld der Rennen hohe Anforderungen an Improvisations- und Organisationstalent stellten. Überraschend jedoch ist mit welchem Maß an Kreativität und Fairness an und auf der Rennstrecke gemeinsam gegeneinander gefahren wurde.

Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag; 10:00 –18:00 Uhr.
Eintrittspreise gültig für 2014: Erwachsene 9,- Euro, Kinder (4-14 Jahre) 4,50 Euro.
Sonderausstellung (jeweils zzgl.) 3,- Euro

 

AUTOMUSEUM PROTOTYP, Shanghaiallee 7 | Beim Lohseplatz
D-20457 Hamburg
Tel.: 040 - 39 99 69 70, Fax: 040 - 39 99 69 89
www.prototyp-hamburg.de

Kontakt

Annette Heinemann
Telefon: +49 2244 90 33 33
Telefax: +49 2244 87 74 22
E-Mail: presse@rda.de

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