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17.12.2013

Tourismusgipfel in Berlin

v.l.: RDA-Präsident Richard Eberhardt, Ernst Hinsken, Präsident des Deutschen Heilbäderverbandes, und Walter Krombach, Geschäftsführer der Willy Scharnow-Stiftung für Touristik

Am 2. Dezember 2013 fand im Hotel Adlon Kempinski in Berlin der 16. Tourismusgipfel des Bundesverbandes der Tourismuswirtschaft (BTW) mit mehr als 500 Teilnehmern statt. Die Bustouristik wurde auf diesem Branchentreff vertreten von RDA-Präsident Richard Eberhardt und RDA-Hauptgeschäftsführer Dieter Gauf.

Mit einem Appell an Politik und Branche dafür Sorge zu tragen, dass die Tourismuswirtschaft in Deutschland wichtiger Wirtschaftsfaktor und Wachstumsmarkt bleibt, eröffnete der Präsident des Bundesverbands der Deutschen Tourismuswirtschaft, Dr. Michael Frenzel, den Tourismusgipfel. Zum Koalitionsvertrag erklärte er, dass ein Gesamtresümee schwer falle: „Wie zu erwarten ist der Vertrag ein großer Kompromiss – im Wesentlichen gilt dies auch, wenn man einen übergreifenden Blick auf die tourismusrelevanten Themen wirft."

Das Vorhaben, eine PKW-Maut für Ausländer einzuführen sieht der BTW kritisch. Die Maut wird nicht nur zu einer gedämpften Nachfrage im Incoming-Tourismus führen, sondern auch deutsche Auslandsreisende belasten, da Nachbarstaaten wie die Niederlande nicht tatenlos zuschauen, wie ihre Bürger in Deutschland abkassiert werden.

Die angekündigten Investitionen in die Verkehrsinfrastruktur in Höhe von 5 Milliarden Euro sind aus Sicht der Tourismuswirtschaft ein Schritt in die richtige Richtung, auch wenn die Summe bereits für den Substanzerhalt nicht ausreichen dürfte. Erleichtert ist die Tourismuswirtschaft über den generellen Verzicht auf Steuererhöhungen und damit auch die Beibehaltung des reduzierten Mehrwertsteuersatzes in der Hotellerie.

Für José Manuel Barroso, Präsident der Europäischen Kommission, ist die Touristik der Motor für nachhaltiges Wachstum in Europa. „Die Tourismuswirtschaft ist ein gutes Beispiel für das erstarkte Vertrauen der Kunden in die europäische Wirtschaft“ sagte Barroso. „Die Touristik gehört zu den Treibern bei der Generierung von Nachfrage in den Märkten“, so Barroso. In kriselnden Zielgebieten wie Spanien und Griechenland habe der Tourismus in diesem Jahr deutlich zum Wirtschaftswachstum beigetragen.

Vom engagierten Kampf um die Erholung des Tourismus berichtete die griechische Tourismusministerin Olga Kefalogianni. Die Regierung habe schwierige Entscheidungen getroffen und umgesetzt. Die daraus resultierenden strukturellen Veränderungen hätten 2013 zu einer deutlichen Erholung geführt. Die Ministerin verwies auf den direkten Zusammenhang zwischen prosperierenden Tourismus, Wirtschaftswachstum und Arbeitsplätzen. Tourismus sei ein Teil der acht Top-Prioritäten, die von der Regierung definiert wurden und in deren Umsetzung verschiedene Ministerien involviert sind.

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Annette Heinemann
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