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21.01.2017

Schwerer Busunfall bei Verona in Italien: Busverband spricht Unfallopfern sein Beileid aus - Große Opferzahl wegen blockierter Türen

Präsident und Vizepräsident des internationalen Bustouristik-Verbandes RDA e.V. (Köln), Richard Eberhardt und Heinrich Marti, sprachen den Angehörigen der Opfer, den Verletzten und Familien des schweren Busunfalls auf der A4 bei Verona ihr tiefempfundenes Mitgefühl und den Verletzten die besten Wünsche für eine rasche Genesung aus.

Nach ersten Recherchen der Bus-Unfall-Intervention RBI des RDA ist die große Zahl von 16 Toten und 40 Verletzten Jugendlichen einer ungarischen Schülergruppe auf Rückfahrt aus Frankreich nach Ungarn bei einem Feuerunfall auf der A4 bei San Martino Buon Albergo nahe Verona durch tragische Umstände begründet. Der 3-achsige Eindecker-Bus prallte gegen Mitternacht zunächst gegen den Betonpfeiler einer Brücke und kam dann so unglücklich längs der Leitplanke zum Stillstand, dass sich die rechts liegenden Türen nicht öffnen ließen. Der Bus geriet nach dem Aufprall wohl wegen Elektrik-Kurzschluss in Brand. Im sich rasch ausbreitenden Feuer mussten sich alle Insassen, teilweise auch durch den Aufprall verletzt, durch die Fenster nach draußen retten. Der Fahrer konnte wohl keine Hilfestellung mehr geben. Es ist wahrscheinlich, dass auch er und seine Familie unter den Todesopfern sind.

Der RDA spricht von einem schwarzen Tag der Bustouristik und bedauert auch, dass es nach einem Jahr 2016 mit der niedrigsten Zahl an schweren Reisebusunfällen in Europa seit über 10 Jahren nun zu dieser Katastrophe gekommen ist. Der RDA werde sich weiter aktiv für die Verbesserung des hohen Sicherheitsniveaus der Busreisen engagieren.

Kontakt

Annette Heinemann
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Telefax: +49 2244 87 74 22
E-Mail: presse@rda.de

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