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31.05.2017

RDA bei Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt: Innovationsforum Personen und Güterverkehr

v.l. Dr. Ulrich Basteck und Benedikt Esser u.a. während der Präsentation

Alexander Dobrindt (m.) und Clemens Fuest (r.), ifo Institut, und Staatssekretär Michael Odenwald erläutern den Bericht

Um Deutschlands Wettbewerbsfähigkeit im Personen- und Güterverkehr zu erhalten, haben sich Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt und die Spitzen der Verkehrsbranche am 30. Mai 2017 im Berliner BMVI auf einen gemeinsamen Fahrplan für die nächsten Jahre verständigt. Für den RDA nahmen RDA-Präsident Benedikt Esser und RDA-Vizepräsident Dr. Ulrich Basteck als Vertreter der Bustouristik an dieser zukunftsweisenden Sitzung teil.

In dem von Minister Dobrindt im Januar 2016 eingesetzten „Innovationsforums Personen- und Güterverkehr“, hat sich das BMVI zusammen mit Verkehrsverbänden, Branchenvertretern und Unternehmen über die strategischen Leitlinien und Maßnahmen für einen Modernisierungsschub beim Personen- und Güterverkehr beraten.

Dieser geplanten Modernisierungsoffensive zur Verbesserung der Markt- und Wettbewerbsbedingungen im Personen- und Güterverkehr, waren nach der Gründung Sherpa-Treffen mit dem RDA und weiteren Vertretern der Verkehrsbranche gefolgt. Parallel dazu war der RDA um eine Stellungnahme zu Handlungsfeldern in der Branche gebeten worden. In dieser hatte der RDA darauf hingewiesen, dass der Reisebus sicher, umweltfreundlich, klimaschonend und verkehrsraumsparend ist. Außerdem verkehrsgerecht durch Netzwerkfähigkeit und Flexibilität. Die Busreise ermöglicht darüber hinaus modernen und bedürfnisgerechten Tourismus und die Liberalisierung des Fernlinienbusverkehrs bringt Innovation für bedarfsgerechten, wettbewerbsfähigen Personenverkehr.

Der RDA machte weiter deutlich, dass die Position des Reisebusses bzw. der Busreise im Markt gesichert werden muss, ebenso die Beweglichkeit der Verbraucher, damit der Verbraucher weiterhin die Wahlmöglichkeit des optimalen Verkehrsmittels hat.

Weiter forderte der RDA in der Stellungnahme von der Politik, zu ihrem Wort zu stehen und die Einbeziehung des Fernreisebusses in eine Maut abzulehnen, sowie die Öffnung der Busspuren in Städten auch für Fernbusse und den Reisebusverkehr. Wünschenswert sei zudem die Einführung intelligenter Verkehrsleitsysteme, die, unter Berücksichtigung des Reisebusverkehrs, zur Verbesserung der Effizienz des Reisebusverkehrs in Städten dienen und damit den Verkehr insgesamt optimieren könnten.

An dem verkehrsträgerübergreifenden branchenweiten Dialog waren knapp 40 Verbände beteiligt. Diese unterstützen den von Minister Dobrindt eingeschlagenen Kurs für mehr Investitionen, Digitalisierung, Automatisierung und Vernetzung sowie für eine innovative, moderne und leistungsfähige Infrastruktur in Deutschland und die Elektrifizierung von Antrieben.

Kontakt

Annette Heinemann
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