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29.06.2017

BTW, RDA u.a. zeigen mit Strandkorbaktion Flagge zum Beginn der politischen Sommerpause

Strandkorbaktion vor dem Reichstag: v. r. n.l. Benedikt Esser (RDA), Guido Zöllick (DEHOGA), Kurt Heinen (ADAC), Dr. Michael Frenzel (BTW), Reinhard Meyer (DTV Deutscher Tourismusverband), Joachim König (EVVC Europäischer Verband der Veranstaltungs-Centren), Jochen Szech (ASR Allianz selbständiger Reiseunternehmen).

v.l.n.r.: Dr. Ulrich Basteck, Benedikt Esser und Dieter Gauf

Dieter Gauf im Gespräch mit Uda Heller MdB, CDU

In Strandkörben vor dem Reichstag in Berlin hat der BTW Bundesverband der Deutschen Tourismuswirtschaft gemeinsam mit dem RDA und weiteren Vertretern der deutschen Tourismuswirtschaft am 29. Juli die Politik und Öffentlichkeit über ihre Relevanz für den Wirtschaftsstandort Deutschland aber auch über notwendige Veränderungen der Rahmenbedingungen informiert.

Auch auf einem Parlamentarischen Frühstück im Vorfeld der Veranstaltung, hatten RDA-Präsident Benedikt Esser, RDA-Vizepräsident Dr. Ulrich Basteck und RDA-Hauptgeschäftsführer Dieter Gauf die Gelegenheit genutzt, mit der Politik die Wahlprüfsteine des RDA zu diskutieren. Diese Diskussionen wurden dann unter freiem Himmel fortgesetzt.

Branchenpräsident Dr. Michael Frenzel: „Tourismus schafft Wohlstand und ist zudem eine echte Friedensindustrie, denn sie verbindet Menschen mit Menschen. Daher fordern wir vom neu zu wählenden Bundestag, die Belange der Tourismuswirtschaft in der kommenden Legislaturperiode stärker zu berücksichtigen.“

Dass Wachstum auch im Tourismus keine Selbstverständlichkeit ist, verdeutlicht unter anderem die neue, vom Bundeswirtschaftsministerium in der vergangenen Woche veröffentlichte Studie „Wirtschaftsfaktor Tourismus“. Die Ergebnisse belegen zwar einerseits die weiterhin große Bedeutung des Tourismus für den Wirtschaftsstandort Deutschland. Die Branche sorgt für fast 290 Milliarden Euro Umsatz, 3 Millionen Beschäftigte und eine Wertschöpfung von mehr als 105 Milliarden in Deutschland. Jeder 15. Arbeitsplatz in Deutschland geht auf das Konto des Tourismus und auch viele andere Wirtschaftsbereiche wie Handel, Handwerk oder Landwirtschaft profitieren vom Tourismus. Aber die Studie enthält auch klare Signale, dass diese starken Zahlen keine Selbstläufer sind: Andere Branchen konnten in den vergangenen Jahren stärker wachsen, sodass der Anteil des Tourismus am BIP von 4,4 Prozent im Jahr 2010 auf 3,9 Prozent im Jahr 2015 zurückging.

Das liegt daran, dass es noch recht junge, dynamisch wachsende Branchen wie IT gibt, die mittlerweile ein größeres Stück vom BIP-Kuchen ihr Eigen nennen. Es liegt aber auch daran, dass Bürokratie, Steuerbelastungen, überbordender Verbraucherschutz und vieles mehr einheimischen Unternehmen der Branche das Leben schwermachen. „In den kommenden Wochen wird die Branche weitere konkrete Vorschläge formulieren, wie die neu zu bestimmende Bundesregierung in die touristische Zukunftsfähigkeit Deutschlands investieren kann“, so Branchenpräsident Dr. Frenzel.

Die Strandkorbaktion vor dem Reichstag ist Teil der Kampagne „Auf Zukunft gebucht – Die Tourismuswirtschaft“. Sie zeigt die Relevanz der Tourismuswirtschaft für den Standort Deutschland und welche Werte hinter ihr stecken: Die Tourismuswirtschaft als Wertschöpfer und Arbeitgeber, Branche der Vielfalt und starke Einheit, schöne Momente-Schaffer und öffentliches Wohnzimmer, Integrierer und Völkerverständiger. Mehr Informationen unter www.die-tourismuswirtschaft.de

Für die Aktion auf der Reichstagswiese hat die Evangelisch-Lutherische Kirche in Norddeutschland (Nordkirche) Strandkörbe zur Verfügung gestellt. Mit den Strandkörben erinnert die Nordkirche an die gute Zusammenarbeit zwischen den Tourismusverwaltungen und den Kirchengemeinden. Bei der Weltausstellung Reformation vom 20. Mai bis 10. September 2017 werden alleine in Wittenberg über 500.000 Besucher erwartet – viele aus dem Ausland, aber sehr viel mehr aus Deutschland – die vor Ort Beschäftigung sichern.

Kontakt

Annette Heinemann
Telefon: +49 2244 90 33 33
Telefax: +49 2244 87 74 22
E-Mail: presse@rda.de

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