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14.09.2012

PBefG Novellierung: Fernlinienverkehr freigegeben - Keine Busmaut

Eine fraktionsübergreifende Arbeitsgruppe des Deutschen Bundestags hat heute den mit Spannung erwarteten Kompromissvorschlag zur PBefG-Novelle vorgelegt. Die gemeinsame Beschlußempfehlung wurde von Vertretern des Bundes und der Länder sowie den verkehrspolitischen Sprechern Dirk Fischer (CDU/CSU), Patrick Döring (FDP), Sören Bartol (SPD) und Dr. Anton Hofreiter (Bündnis 90/Die Grünen) unterzeichnet.

Vor in Kraft treten des Gesetzes muss die Beschlußempfehlung in die 2. und 3. Lesung im Deutschen Bundestag und zur Beratung in den Bundesrat. Es ist realisistisch, dass das Gesetz Anfang nächsten Jahres in Kraft treten kann.

Die Liberalisierung des Fernlinienverkehrs in Deutschland wird Millionen Verbraucher erfreuen, die künftig moderne Fernreisebusse für ihre Fahrten nutzen dürfen. Für die Busunternehmerschaft hat die Medallie zwei Seiten: Viele kleine und mittelständische Busunternehmen haben nicht die Kapazitäten für die erforderliche Takt- und Netzfähigkeit für Fernlinienverkehrsdienste. Mithin wird es ein Geschäft für große Busunternehmen sowie Kooperationen.
Die künftig selbstverständliche Alternative den Reisebus für Linienverkehre zwischen Städten und Destinationen zu nutzen, dürfte allerdings jedoch viele Menschen von diesem Verkehrsmittel überzeugen, die bisher nicht zu den klassischen Zielgruppen der Bustouristik gehören.

"Besonders wichtig ist, dass diese Liberalisierung nicht mit der Einführung einer Busmaut gekoppelt wurde, die alle Busunternehmen und Busreisenden bestraft hätte. Davor hatten wir die zuständigen Verkehrspolitiker in schriftlichen Stellungnahmen, in Anhörungen und parlamentarischen Gesprächen gewarnt", so Richard Eberhardt, Präsident von IBV und RDA.

Zu Ihrer Information fügen wir die fraktionsübergreifende Pressemeldung als <media 3294 _blank>Anhang</media> bei.

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Annette Heinemann
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