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17.04.2015

IBV-Kongress in Leipzig: Ministerpräsident Tillich sieht Bus- und Gruppentouristik als tragende Säule der sächsischen Wirtschaft

v.l.: RDA-Präsident Richard Eberhardt, Ministerpräsident Stanislaw Tillich und RDA-Hautptgeschäftsführer Dieter Gauf

Richard Eberhardt bedankt sich bei Iris Gleicke

v.l.: RDA-Vorstand Hannes Staggl, Leipzigs Oberbürgermeister Burkhard Jung und Dieter Gauf

Nach dem offiziellen Teil der RDA- und gbk-Mitgliederversammlungen am ersten Tag folgt am 17. April ein spannender Kongresstag der das Thema Digitalisierung in der Bus- und Gruppentouristik in den Fokus setzt.

IBV- und RDA-Präsident Richard Eberhardt freute sich, den Ministerpräsidenten des Freistaates Sachsen, Stanislaw Tillich, Iris Gleicke, Parlamentarische Staatssekretärin und Beauftragte der Bundesregierung für die neuen Bundesländer, Mittelstand und Tourismus, sowie den Oberbürgermeister der Stadt Leipzig, Burkhard Jung zu begrüßen.

Die spannende und mitunter auch wechselvolle Historie Leipzigs, in der Handel und Kultur, Wissenschaft und Kreativität stets von herausragender Bedeutung waren, gewinnt jährlich immer stärker an Anziehungskraft für Gäste aus dem In-  und Ausland. Hier wurden Schlachten geschlagen und Revolutionen durchgeführt. Dies alles und stets unter aktiver Beteiligung der Bürgerschaft. Wichtig, dass sich Leipzig stets als weltoffene Stadt gestaltet hat. Dass dies selbst in Jahren der Mauer und der deutschen Teilung so war, zeugt von einer Kontinuität, die den Erfolg der Metropole bis in die Gegenwart geprägt hat und wichtige Grundlage für die künftige Entwicklung ist“, führte Eberhardt aus.

Leipzig stelle sich heute als Teil einer blühenden touristischen Landschaft dar, die weit über Sachsen hinausreicht. Mit der Tagung in Leipzig schließe sich zudem der Kreis, so Eberhardt: „Die Mitgliederversammlungen des RDA in Weimar, Potsdam, Dresden und Schwerin haben in den vergangenen Jahren wesentliche Impulse geliefert, um das Bewusstsein für die Bus- und Gruppentouristik als Wirtschaftsfaktor zu stärken.“

So wisse er es sehr zu schätzen, dass sich Frau Gleicke die Ehre gebe ein Grußwort zu sprechen. „Wir wissen, dass Ihr Herz auch für die Bustouristik schlägt und Ihnen die Sorgen und Nöte des Mittelstandes bekannt sind.“

Eberhardt dankte aber auch Oberbürgermeister Burkhard Jung für die Gastfreundschaft, die dem Verband im wunderschönen Leipzig zuteil werde. „Wir verstehen jetzt Herrn Goethe wesentlich besser, als er einst meinte „Mein Leipzig lob ich mir“.“

Richard Eberhardt: „Wir freuen wir uns sehr, dass Sie, Herr Ministerpräsident Tillich zu unserer Veranstaltung gekommen sind. Ich werte dies als Beleg der tiefen Verbundenheit und besonderen Wertschätzung des Freistaates Sachsen mit unserer Branche.“ Ministerpräsident Stanislaw Tillich sei der Branche nicht nur gewogen, sondern habe einen großen persönlichen Anteil daran, dass gerade im Tourismus in seinem Bundesland so viele Menschen Arbeit gefunden haben.

Dass diese Entwicklung kein Selbstläufer war oder ist, wisse die Branche nur zu gut. „Wir als RDA haben die Entwicklung in den Neuen Bundesländern mit einer Vielzahl von Aktivitäten begleitet und sicherlich auch einen nicht unwesentlichen Beitrag dazu geleistet, dass die blühenden Landschaften entdeckt werden konnten aber auch schnell die richtigen Möglichkeiten zur Vermarktung gefunden haben.“

Sachsens Regierungschef Tillich ist sich der Bedeutung des Tourismus und insbesondere der Bus- und Gruppentouristik für sein Land bewusst und betont seit Beginn seiner Amtszeit das große Potenzial der sächsischen Tourismuswirtschaft: „Die Gäste erleben in Sachsen eine einzigartige Kombination aus Natur und Kultur. Überall in Sachsen
sind wertvolle traditionelle Kulturschätze zu bewundern. Mit dem Bus haben unsere Gäste die Möglichkeit, die vielen sehenswerten Orte in Sachsen in einer Tour miteinander zu verbinden. Der Tourismus ist eine tragende Säule der sächsischen Wirtschaft, die vielen Menschen Arbeit gibt.“ 65.000 Mitarbeiter erwirtschaften im Tourismus einen Umsatz von 8. Mrd. Euro. „Damit ist die Bedeutung der Branche in
Sachsen vergleichbar mit der Automobilindustrie.

Oberbürgermeister Burkhard Jung machte deutlich, dass der Erfolg von Leipzig traditionell auf dem Dreiklang Messe, Universität, Musik und Kultur beruhe und einer Bürgerschaft, die ihrerseits in Kultur investierte. Jung: „Leipzig ist nach Frankfurt a.M. die Stadt mit den zweithöchsten Kulturausgaben. Wir sind aber auch wieder auf den Landkarten der Touristiker angekommen, dies macht uns froh und stolz.“ Von Leipzig aus sei übrigens ganz Sachsen mit dem Bus gut zu erreichen, so sein Vorschlag an die Bus- und Gruppentouristiker.

Die Parlamentarische Staatssekretärin  Iris Gleicke betonte, dass die friedliche Revolution die von Leipzig ausging, auch 25 Jahre Reisefreiheit bedeute. „Die Bustouristik hat einen wesentlichen Anteil am Zusammenwachsen von Ost- und Westdeutschland und ich möchte auch die Gelegenheit nutzen, dem RDA Dank zu sagen für den Transfer an Wissen in den ersten Jahren nach der Wiedervereinigung und für die gute Zusammenarbeit allgemein“, so Gleicke. Sie nutzte erneut die Gelegenheit, sich gegen eine Busmaut auszusprechen. "Die Arguemente dagegen sind stichhaltig und eine Busmaut nicht vorgesehen." 

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