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21.06.2016

Sachsen zeigt sich auf dem RDA-Workshop als Mutterland der Reformation

Auch in der Thomaskirche in Leipzig führte Johann Sebastian Bach die protestantische Kirchenmusik zu ihrem Höhepunkt

Die erste von Luther geweihte Kirche Deutschlands, das Grab Katharina von Boras, ein Restaurant namens „Herr Käthe“ und die größte Renaissance-Holzkassettendecke im mitteldeutschen Raum, auch Löbnitzer Bilderbibel genannt, befinden sich in Sachsen. Und noch viel mehr Spuren führen auf dem 27 Stationen umfassenden Lutherweg zur Reformationsgeschichte in Sachsen. Bereits Ende des 16. Jahrhunderts wurde Sachsen der Ehrentitel „Mutterland der Reformation“ verliehen. Authentische Stätten zeugen von dem Wirken des Reformators Martin Luther, seiner Unterstützer und Gegenspieler auf dem Gebiet des heutigen Freistaates und machen Sachsen als bedeutenden Ursprungsort der Reformation erlebbar.

Unter dem Motto „Alles Reformation! Oder was?“ wird Sachsen auf dem RDA-Workshop auf sein touristisches Potenzial zu diesem Thema im Vorfeld des 500. Reformationsjubiläums in Deutschland 2017 aufmerksam machen. Mit konkreten Reiseangeboten und Informationsveranstaltungen werden die Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen (TMGS) und die Dresden Marketing Gesellschaft über Aufbruch und Reformation berichten und mit vielfältigen Erlebnismöglichkeiten und Veranstaltungen zu Reisen nach Sachsen auf den Spuren dieser Zeitepoche einladen.

In den mehrfach angebotenen Seminaren steht die Reiseplanung im Vordergrund. Anhand von speziell entwickelten Pauschalreisen für einen oder mehrere Tage werden interessierten Gruppenreiseveranstaltern Beispielreisen für die komplette Buchung bei der TMGS beziehungsweise Bausteine für die Planung eigener Reisen vorgestellt. Zu den am Dienstag und Mittwoch jeweils um 11.30 Uhr und 14.30 Uhr stattfindenden Seminaren können sich Fachbesucher bei der TMGS anmelden.

Zudem steht den Messebesuchern umfangreiches neues Informationsmaterial am Messestand zur Verfügung. Nach einer umfassenden Broschüre über Sachsen als „Mutterland der Reformation – Auf den Spuren eines Weltereignisses“ stellt die TMGS in Köln zwei neue Publikationen vor: Die Broschüre „Mutterland der Reformation – Die katholische Seite“ beleuchtet die Persönlichkeiten der „Gegenreformation“ in Sachsen und ihre Rolle. Sie betrachtet authentische Stätten, Ereignisse und Aspekte der Reformationsgeschichte. Passend dazu wird es 2017 die große Sonderausstellung auf der Albrechtsburg Meißen zu Bischof Benno „Ein Schatz nicht von Gold“ vom 12. Mai bis 5. November 2017 geben.

Als zweite neue Publikation informiert „Veranstaltungshöhepunkte 2016 – 2018“ über weitere Ereignisse im Zusammenhang mit dem Reformationsjubiläum. Dazu gehören beispielsweise die Veranstaltungen zum 800. Geburtstag des Dresdner Kreuzchors in diesem Jahr und drei Ausstellungen. Diese sind „Mönche auf dem Königstein und wie der böse Same Doctor Luthers sie vertrieb“ auf der Festung Königstein bis 1. November 2016, „Torgau – Residenzstadt der Reformation“ bis Oktober 2017 auf Schloss Hartenfels und „Leipzig und die Disputation“ vom 12. April 2017 bis 18. Januar 2018 im Stadtgeschichtlichen Museum Leipzig.

Luther wollte mit dem Thesenanschlag 1517 an das Hauptportal der Schlosskirche in Wittenberg die Kirche ursprünglich nur reformieren, doch mit der Leipziger Disputation von 1519 wurde eine Spaltung unvermeidlich. Kein Geringerer als Johann Sebastian Bach führte in seinem Wirken die protestantische Kirchenmusik zu ihrem Höhepunkt. Der Geist der Reformation wirkt noch in die heutige Zeit nach. Vor 25 Jahren begann die friedliche Revolution in der DDR mit Friedensgebeten in der Leipziger Nikolaikirche.

Kontakt: Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen mbH, Buchungsservice Sachsen, Bautzner Straße 45-47, 01099 Dresden, Telefon: 0351-49170-0, Fax: 0351-4969306, info@sachsen-tour.de; www.sachsen-tour.de

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