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Die mehr als 100 Diskussionsrunden und Workshops auf dem 9. Deutschen Seniorentag in Leipzig hatten das Ziel, Vorurteile über das Altern abzubauen und die Menschen zu ermutigen, das Altwerden auch als Chance zu begreifen.
Ältere Menschen stehen in der Mitte der Gesellschaft. Die meisten von ihnen, die das Erwerbsleben hinter sich lassen, starten voller Tatkraft in eine neue Lebensphase. Viele helfen bei der Betreuung der Enkelkinder, viele lernen noch mal etwas Neues. Je mehr ältere Menschen sich aktiv einbringen, desto besser für die Gesellschaft. Der Deutsche Seniorentag hat diese Idee unter dem Motto „Alter leben – Verantwortung übernehmen“ aufgegriffen und setzte so ein Zeichen für eine gelebte Generationensolidarität.
Bundeskanzlerin Angela Merkel hat in ihrer Begrüßungsrede die Möglichkeiten der Altersteilzeit als „grottenfalsch“ bezeichnet. Dies dränge die Älteren nur aus dem Arbeitsmarkt. Die fixe Altersgrenze für die Rente sollte so weit wie möglich abgeschafft werden, da Alter auch eine „individuelle Frage“ sei. Deutschland brauche gerade in den kommenden Jahren jede Fachkraft. „Die Erfahrung und Routine der Älteren ist ein unverzichtbarer Bestandteil des Berufslebens“, so Merkel.
Senioren sind auch die wichtigste Zielgruppe der Bustouristik – 20 % verreisen mit dem Bus, wobei sogar 30 % der Singles über 60 Jahre per Bus Urlaub machen. Ein Grund mehr, für das RDA Engagement auf dem Seniorentag. Der RDA nimmt die reiferen Gäste als wichtige Zielgruppe in diesem Jahr besonders ins Visier. Mit der Unterzeichung der „Berliner Erklärung“ Ende Mai gemeinsam mit der BAGSO, Bundesfamilienministerin von der Leyen und Spitzenorganisationen, wurde ein klares Votum abgegeben, die Belange der „Grey Generation“ nachhaltig zu berücksichtigen. Die erstmalige aktive Teilnahme des RDA am Deutschen Seniorentag ist ein Schritt zur Umsetzung dieser Initiative.
Unter dem Titel „Busreisen – Entspannung pur. Für Mensch und Natur.“ referierte RDA-Hauptgeschäftsführer Dieter Gauf. Er informierte u.a. über kosten- und qualitätsorientierte Auswahl von Busunternehmen, über die Optimierung der Zusammenarbeit von Seniorenorganisationen und Vereinen mit Busunternehmen, sowie Vorbeugung von Risiken einer selbst veranstalteten Reise. Die Busreise bietet Geselligkeit und Geborgenheit in der Gruppe, ist informativ und bedarfsgerecht, also im wahrsten Sinne des Wortes „Omnibus – für alle“.
Gauf riet dazu, die geplante Reise – von der Idee bis zum Vertrag – mit erfahrenen Busunternehmen auszuarbeiten. Neben der Grundleistung wie Beförderung kommen Zusatzleistung wie Mahlzeiten, Besichtigungen, Eintrittskarten hinzu. Komplementäre Verkehrsmittel wie Fähren, Bahnen, Flüge werden ebenso organisiert, wie die qualifizierte Reiseleitung oder die Unterkunft. Insbesondere bei Senioren sei die Berücksichtigung der Belastbarkeit der Zielgruppe unterwegs entscheidend für das Wohlfühlerlebnis. Darüber hinaus kann der Busunternehmer weitere Kernleistungen anbieten, wie Tickets für Events.
Die Botschaft, dass der Reisebus zu den umweltfreundlichsten Verkehrsmitteln gehört, war dem RDA-Hauptgeschäftsführer ebenfalls ein Anliegen. „Der Reisebus ist in der Umweltbilanz allen anderen Reiseverkehrsmitteln überlegen“, so auch das Ergebnis, eines vom RDA in Auftrag gegeben Umweltgutachtens, durchgeführt durch das IFEU-Institut in Heidelberg.
Gauf machte weiter deutlich, dass die Busreise die sicherste Reiseform ist und warnte mit eindringlichen Beispielen vor den Risiken einer selbstveranstaltenden Reise. „Reisen ist heute etwas für Profis. Nehmen Sie die RDA-Mitglieder beim Wort, als Ihre Partner“, so sein Fazi
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