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RDA Präsident Eberhardt mahnt Harmonisierung der Mehrwertsteuerbelastung für alle Verkehrsträger an!
„Die Tourismuswirtschaft hat die Krise erfolgreich gemeistert. Das gute Image von Deutschland als Reiseland sorgt jetzt wieder für überdurchschnittliche Gästezahlen aus dem In- und Ausland.“ Dieses Fazit zog Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Rainer Brüderle, im Gespräch mit Vertretern der Tourismusbranche am 5. Juli 2010 im Berliner Bundeswirtschaftsministerium.
Der Beirat für Fragen des Tourismus, der als hochrangiges Fachgremium den Minister berät und dem auch RDA-Präsident Richard Eberhardt bereits zum dritten Mal angehört, trat zu seiner ersten Sitzung in dieser Legislaturperiode zusammen und nahm eine ausführliche Lagebewertung vor. Vor allem seit Jahresbeginn habe das Wachstum im Tourismus wieder deutlich an Fahrt gewonnen. „Dennoch kann man nicht darüber hinweg sehen, dass im Tourismus nach wie vor nicht alles rund läuft“, so Richard Eberhardt. Er kritisierte erneut die kontraproduktive Einrichtung von Umweltzonen sowie die damit zunehmende Bürokratie und forderte, wirtschaftlich verträgliche Übergangsfristen für Euro-3-Busse in Umweltzonen vorzusehen. Er erinnerte zudem Minister Brüderle und Staatssekretär Burgbacher an die busbezogenen Vereinbarungen im Koalitionsvertrag.
Auf Zustimmung stieß im Beirat das weitere Arbeitsprogramm für diese Wahlperiode, das der Beauftragte der Bundesregierung für Mittelstand und Tourismus, Parlamentarischer Staatssekretär, Ernst Burgbacher, vorstellte. Es setzt auf die Stärkung des Tourismusstandortes Deutschland, des touristischen Angebots und insbesondere auf die weitere Qualitätssteigerung. Dabei bilden die bessere Vernetzung von Kultur und Tourismus, die Profilierung des Gesundheitstourismus wie auch die Positionierung umweltfreundlicher und nachhaltiger Tourismusformen besondere Schwerpunkte.
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