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Continental empfiehlt Omnibusbetreibern rechtzeitig zum Winter ihre Fernreisebusse mit Winterreifen auszurüsten. Die vergangenen schneereichen und extrem langen Winterperioden mit frostigen Temperaturen haben gezeigt, dass eine passende Winterbereifung nicht nur in den Hochland- und Bergregionen, sondern auch im Flachland unverzichtbar ist. Damit die Busse auch unter winterlichen Straßenbedingungen mit festgefahrener Schneedecke, Schneematsch oder Eis allzeit sicher unterwegs sind, müssen die Pneus ganz spezifische Anforderungen erfüllen. Dazu zählen unter anderem zuverlässiger Grip, hohe Spurtreue und Lenkpräzision, sicheres Bremsen auf Schnee und Eis sowie maximale Laufleistung selbst auf trockener Fahrbahn. Gleichzeitig sollten Busreifen für den Winter einen hohen Komfort bieten und für das Unternehmen wirtschaftlich sein.
Eigens für Reisebusse hat der Hannoveraner Reifenhersteller Continental 2010 den Winterreifen HSW2 Coach konzipiert, der die erforderlichen Eigenschaften mitbringt. Dieser spezielle Winterreifen kann rundum an allen Omnibus-Achsen zu Einsatz kommen. Auf typischen winterlichen Fahrbahnen bieten Winterreifen bis zu 20 Prozent mehr Traktion als Standardreifen. Damit Reisende auch im Winter unbeschwert Busfahrten genießen können, müssen die Reifen nicht nur sicher sein, sondern eine souveräne Laufruhe und einen hohen Reisekomfort gewährleisten. Basis dafür bildet eine Karkasse, die auch bei den Lkw-Reifen von Continental Anwendung findet. Diese zeichnet sich durch einen Vier-Lagen-Dreiecksgürtel, ein so genanntes Air-Keep-System, modifizierten Wulst mit Stahlcordwulstverstärker und eine besondere Kontur aus. Diese Kombination sorgt für hohe Laufleistung, geringen Rollwiderstand und bessere Möglichkeiten zur Runderneuerung.
Für einen besonders stabilen Sitz auf der Radfelge und entsprechend weniger Bewegung am Felgenhorn haben die Techniker den Wulst mit einem Stahlcordwulstverstärker versehen. Alle Reifen dieser Generation haben eine Innenseele mit der von Continental patentierten Air-Keep-Technologie. Eine besonders eng gepackte Molekularstruktur der Beschichtung verhindert das natürliche Ausdiffundieren der Druckluft durch die Gummiwand. Damit lässt sich der schleichenden Luftdruckverlust im Bus-Pneu um bis zu 50 Prozent verringern. Das Air-Keep-System hilft, teure Reifenschäden zu vermeiden und die Laufleistung der Reifen und ihre Runderneuerungsfähigkeit zu verbessern.
Generell weisen Nutzfahrzeugreifen einen hohen Anteil an Naturkautschuk gegenüber Pkw-Reifen auf, der für höchste Elastizität bei allen Temperaturen sorgt. In Winterreifen kommt eine reine Naturkautschukmischung zum Einsatz, da diese erst bei Temperaturen unter minus 60°C verhärtet. Die weichere Mischung erhöht die Haftfähigkeit der Reifen auf der Straße. In Verbindung mit dem Winterprofil macht sich der bessere Grip bereits ab Temperaturen unter sieben Grad Celsius deutlich bemerkbar.
Das Profil der Winterreifen von Continental weist eine Vielzahl an komplexen Lamellen in den Profilblöcken auf, die bei tiefen Temperaturen sowie auf Eis und Schnee dafür sorgen, dass sich die Lauffläche besonders gut auf dem Untergrund verzahnt und das Fahrbahnwasser gut ableitet.
Für den HSW2 Coach hat Continental eine geschlossene Bandprofilstruktur der Lauffläche gewählt. Dadurch ließen sich die Abrollgeräusche vermindern und die nötige Laufruhe der Winterreifen im Fernreiseverkehr realisieren. Breite Schulterrippen stützen sich gegen auftretende Querkräfte - vor allem bei Kurvenfahrt - ab und sorgen so für eine optimale Seitenführung. Außerdem dienen sie für einen gleichmäßigen Abrieb der Winterreifen. Vorurteile wie erhöhter Verbrauch, schlechtere Fahreigenschaften und kürzere Lebensdauer gehören mit den modernen High-Tech-Winterreifen endgültig der Vergangenheit an.
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