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Mehr als 16.100 Reisebusse, rund 8.000 Veranstaltungen und bis jetzt schon über 3.370.000 Besucher – die Bundesgartenschau Koblenz 2011 ist in vielfacher Hinsicht eine „große Nummer“. Nach 185 Tagen wird die Bundesgartenschau Koblenz 2011 am 16. Oktober mit einer schwarzen Zahl ihre Pforten schließen. Dabei sind der Besucherrekord und das wirtschaftlich positive Ergebnis nur eine Seite dieses Erfolgs: Seit dem 15. April hat das fröhliche Sommerfest mit üppiger Blütenpracht, einem abwechslungsreichen Kulturprogramm und der spektakulären Seilbahn über den Rhein Besucher begeistert und die Stadt mit seinen historischen Orten im wahrsten Sinne des Wortes „verwandelt“.
„Wir haben eine emotionale Gartenschau gemacht, der es gelungen ist, als Klammer die Qualitäten dieser Stadt zusammen zu fassen sowie Stadt und Region miteinander zu vereinen“, nannte BUGA-Geschäftsführer Hanspeter Faas einige der Faktoren für den großen Erfolg dieser Bundesgartenschau, die nach seiner Prognose vielleicht sogar die 3,5 Millionen-Besucher-Grenze überschreiten könnte.
76.762 BUGA-Dauerkarten wurden personalisiert und durchschnittlich 14 Mal für einen BUGA-Besuch genutzt, in vielen Fällen sogar weit über 100 Mal. „Die Menschen der Stadt und Region haben diese enorme Chance genutzt und ihre Gastgeberrolle mit Freuden angenommen, sowohl im Privaten als auch in Hotellerie und Gastronomie“, betonte der Koblenzer Oberbürgermeister und BUGA-Aufsichtsratsvorsitzende Prof. Dr. Joachim Hofmann-Göttig. So gab es beispielsweise im Monat Juni 2011 71.948 Übernachtungen allein in Koblenz, was eine Steigerung zum Vorjahresmonat von 48,8 Prozent bedeute. Zudem konnten auch benachbarte Landkreise in diesem Sektor Steigerungen von bis zu 25 Prozent verzeichnen. Auch die Gästeführungen profitierten davon: Bis dato wurden in dieser Saison bei der Koblenz-Touristik 3.459 Stadtführungen und 3.841 BUGA-Führungen gebucht. Das ist gegenüber dem vergleichbaren Zeitraum im Jahr 2010 eine Steigerung von 167,7 Prozent.
„Die BUGA Koblenz 2011 lieferte uns als Deutscher Bundesgartenschau-Gesellschaft eine Steilvorlage für alle kommenden Gartenschauen: sie ist die Werbeplattform für unsere zukünftigen Ausstellungs-Formate geworden“, zeigte sich Jochen Sandner, Geschäftsführer der Deutschen Bundesgartenschau-Gesellschaft mbH, beeindruckt von dem Erfolg. Dieser habe interessierte Kommunen angespornt: „Im Lauf des letzten halben Jahres haben sich viele Vertreter anderer Städte bei uns gemeldet, die ein eigenes Gartenschau-Format mit uns realisieren wollen. Konkrete Planungen, Anfragen von Städten und Regionen liegen uns bis 2029 vor.“ Sandner forderte dazu auf, die Internationale Gartenschau (igs) in Hamburg in zwei Jahren, unter dem Motto „In 80 Gärten um die Welt“, zu besuchen.
Über 8000 Veranstaltungen, etwa je zur Hälfte von der BUGA-GmbH und je zur Hälfte von Partnern organisiert, bereicherten die 185 BUGA-Tage. Veranstaltungshighlights waren das Illuminierungsfestival Lichtströme mit insgesamt 75.000 Besuchern, das Musical West Side Story oder das spektakuläre Filmmusikkonzert der Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz.
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